Wasson und der Soma

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Hersteller Nachtschatten Verlag
Artikel Nr. NA-WASSONSOMA
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Vor etwa 3500 Jahren kam ein Volk, das sich als 'Aryas' bezeichnete und zur indoeuropäischen Sprachfamilie gehört, und nahm das Tal des Indus in Besitz. Mit einem Kulttrank verehrten sie einen ihrer Haupt-Götter, den mondgestaltigen Soma. Dieser Trank wurde nach diesem Gott Soma benannt und war das Extrakt einer besonderen Pflanze. Generationen von Forschern versuchten das Geheimnis dieser Pflanze anhand des Rig Veda, einer uralten Sammlung von Zauberhymnen, zu ergründen. Erst 1968, nachdem er eine Indien-Expedition durchgeführt hatte, gelang es Wasson, die sagenumwobene Götterpflanze zu identifizieren: es handelt sich um den im Schamanenkult zahlreicher Völker verwendeten Fliegenpilz.
Das Buch enthält die zwei Hauptkapitel (erstmals ins Deutsche übersetzt) aus Wassons klassischem Werk "Soma - der göttliche Pilz der Unsterblichkeit" sowie eine Zusammenfassung des gesamten Buchinhaltes. Die Fliegenpilzexperten W. Bauer und E. Klapp berichten in ihren Texten über Hintergründe von Wassons meisterhafter Entschlüsselung der geheim gehaltenen Rauschpflanze, sowie über die revolutionäre Bedeutung Wassons für das Verständnis vom Ursprung von Mythen, Religionen und Ritualen.


Eine nette Besprechung des Buches finden Sie auf der Webseite des Fliegenpilzmuseums: http://www.nielshallerberg.de/

Erscheinungsjahr: 2012

Nachtschatten Verlag

Der Nachtschatten Verlag entstand 1984 mehr aus Zufall denn durch Planung. Roger Liggenstorfer, Gründer und heutiger Geschäftsführer, hatte eine KV-Lehre absolviert. Doch diese Arbeit befriedigte ihn nicht und so versuchte er sein Glück als Marktfahrer. Unter anderem verkaufte er an seinem Stand aufklärerische Werke über Suchtmittel, Drogen und bewusstseinsverändernde Pflanzen und Substanzen. In Solothurn wurde dann auch wegen dieser Titel (hauptsächlich Bücher zu Hanfanbau) ein Verfahren gegen ihn eingeleitet und seine Bücher beschlagnahmt. Die Anklage lautete: \"Aufforderung zum Drogenkonsum\". Weil er nach seiner ersten Verurteilung das Verfahren weitergezogen hatte, stand er später vor dem Obergericht des Kantons Solothurn, welches das Urteil, 3 Wochen Gefängnis, bestätigte - und die Bücher verbrannte! Wäre Roger Liggenstorfer schon damals Verleger oder Buchhändler gewesen, wäre es wohl nicht zu einem derart peinlichen Zwischenfall von Seiten der Solothurner Behörden gekommen. Denn schon damals wurden dieselben Titel in Buchhandlungen verkauft, ohne dass diese mit einer Strafe zu rechnen hatten. Trotzdem zählt Solothurn mittlerweile zu den wegweisenden Kantonen im Bereich der pragmatischen Drogenpolitik - und der Nachtschatten Verlag ist zu einem respektierten und ernst genommenen Verlag geworden. Trotz oder gerade wegen seiner Verurteilung liess sich Roger Liggenstorfer nicht den Blick für das Wesentliche verstellen. Dies ist der eigentliche Auslöser für die Gründung des NACHTSCHATTEN VERLAGES in Solothurn, mit dem Ziel offen und ehrlich über die Wirkung von Drogen, Halluzinogenen und ähnlichen Substanzen zu informieren.
Artikel Nr. NA-WASSONSOMA
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